• Home   /  
  • Archive by category "1"

Verwendung Finden Beispiel Essay

Einen Essay für die Uni anfertigen

4 Methoden:Lege mit der Arbeit losFormuliere deine TheseSchreibe die EinleitungDie nächsten Schritte

Aller Anfang ist schwer. Das gilt vor allem auch, wenn du einen Essay für die Uni oder Fachhochschule schreiben möchtest. Manchmal fühlst du dich vielleicht einfach nicht inspiriert oder organisiert genug, um deine Gedanken gut zu artikulieren. Aber keine Sorge – mit ein wenig Planung, Recherche und harter Arbeit wird es dir viel leichter fallen, mit der Arbeit an einem Essay anzufangen. Jeder Essay beginnt mit einer Einleitung, in welcher du deine wichtigsten Argumente nennst. Dabei solltest du das Interesse deiner Leser wecken und deine Hauptthese beschreiben. Die Hauptthese erklärt den eigentlichen Streitpunkt deines Aufsatzes. Wenn du lernen möchtest, wie du am besten mit der Arbeit an einem Essay beginnst, folge einfach den angegebenen Schritten.

Vorgehensweise

1

Lege mit der Arbeit los

  1. 1

    Habe eine genaue Vorstellung von der Aufgabe. Auch wenn du dich am liebsten sofort in die Arbeit an deinem Uni Essay stürzen möchtest, solltest du vorher genau wissen, was eigentlich von dir verlangt wird, bevor du ein neues Word Dokument anlegst. Lese dir die Aufgabenstellung sorgfältig durch. Dadurch erfährst du, welche Art von Essay dein Dozent von dir haben möchte und wie viele Worte er beispielsweise umfassen soll. Auch weißt du dann, wie umfangreich die Recherche an dem Essay sein soll. Hier sind einige Dinge aufgelistet, über die du dir im Klaren sein solltest, bevor du anfängst:
    • Anzahl der Wörter. Wenn dein Essay nur 500 Wörter lang sein soll, wird er sehr verschieden von einem Aufsatz mit 2.000 Worten sein. Achte auf die Vorgaben zur Anzahl der Wörter und halte diese ein. Abweichungen von 10% sind dabei zulässig. Dein Dozent soll ja nicht deiner überdrüssig werden, nur weil dein Essay viel kürzer oder länger als vorgegeben ist.
    • Umfang der erforderlichen Recherche. In einigen Kursen musst du vielleicht Essays schreiben, die viel eigene Recherche außerhalb des Kurses verlangen. Bei anderen sollst du vielleicht überwiegend das Kursmaterial, wie Romane, oder die Kursbücher benutzen und dann deine eigenen Schlussfolgerungen daraus ziehen. Trotzdem gilt, dass jeder gute Essay vor allem von solider Recherche bestimmt wird.
    • Wenn du irgendwelche Fragen hast, solltest du rechtzeitig vor dem Abgabedatum mit deinem Dozenten oder Lehrer sprechen. So kannst du alle Dinge klären, bevor du mit der Arbeit beginnst.
  2. 2

    Mache dich mit den verschiedenen Formen und Arten von Essays vertraut. Es gibt viele Arten von Essays, welche du im Rahmen eines Kurses schreiben kannst. Damit du weißt, was von dir erwartet wird, ist es gut die Vielfalt an Aufsätzen zu kennen. Hier sind die wichtigsten Arten von Essays, mit denen du vertraut sein solltest:
    • Der überzeugende / argumentative Essay. In dieser Form von Essay sollst du den Leser von deiner Perspektive auf ein Thema oder einen Gegenstand überzeugen. Ein argumentativer Essay wäre beispielsweise einer, welcher den Lesern alle Gründe auflistet, warum Waffen verboten sein sollten.
    • Der analytische Essay. Diese Art von Essay ist am häufigsten in Literaturkursen gefragt. Meist liest man ein bestimmtes Werk und analysiert in dem Essay dann dessen Worte, Motive, Charaktere und die Bedeutung. Sowohl deine eigenen Ideen als auch die von anderen wissenschaftlichen Quellen sind hier gefragt.
    • Der erklärende Essay. Diese Art von Essay basiert auf einem Prozess oder einer Situation und erläutert wichtige Aspekte zu diesem Thema. Ein Beispiel wäre eine Beschreibung des Alltags von Studenten.
    • Der Forschungsaufsatz. Bei dieser Art von Essay wirst du ein Thema bzw. einen Gegenstand genauer erforschen und deine Leser über dessen Geschichte, Anwendung und Relevanz informieren.
    • Der vergleichende und kontrastierende Essay. Hier wirst du zwei Themen bzw. Gegenstände miteinander vergleichen und gegenüberstellen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen. Ein Beispiel dafür wäre ein Essay, der das Leben in Berlin mit dem in Moskau vergleicht.
  3. 3

    Überlege dir, welches deine Zielgruppe ist. Schreibst du den Essay für deinen Dozenten, deine Kommilitonen, für Fachleute auf diesem Gebiet oder für Menschen, die noch nie etwas mit diesem Thema zu tun hatten? Wenn sich dein Aufsatz an ein Fachpublikum richtet, musst du die grundlegende Terminologie nicht erläutern und kannst die entsprechenden Fachausdrücke verwenden. Doch wenn du den Essay für Menschen schreibst, die nicht viel über ein Thema wissen (Beispiel: Filmanalyse zu einem Film, den sie nicht gesehen haben), musst du weitaus mehr grundlegendere Informationen bereitstellen.
    • Wenn du eine Forschungsarbeit über ein Thema schreibst, dass den Lesern vielleicht vollkommen unbekannt ist, musst du die vorgefundenen Forschungsergebnisse detailliert erklären.
  4. 4

    Definiere dein Ziel. Warum schreibst du diesen Aufsatz? Möchtest du über etwas informieren, soll er unterhalten, überzeugen, etwas definieren, vergleichen und gegenüberstellen, analysieren, zusammenfassen oder eine Geschichte erzählen? Wenn du von Anfang an dein Ziel kennst, wird es später einfacher sein, deine Argumente zu formulieren und damit die richtigen Leute zu erreichen. Beispiel: Wenn du deine Mitmenschen von etwas überzeugen möchtest, musst du eine logische Argumentationskette entwickeln, welche die notwendigen Argumente enthält, um deine Leser von deiner Meinung zu überzeugen.
    • Wenn du beispielsweise ein Gedicht oder Theaterstück analysieren möchtest, solltest du überzeugende Textstellen in deinen Aufsatz einarbeiten, die deine Gedanken unterstützen.
    • Wenn du etwas vergleichen und gegenüberstellen möchtest, musst du dir über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Gegenstände im Klaren sein.
    • Wenn du mit deinem Aufsatz über etwas informieren möchtest, musst du dieses Thema genau erforschen und deinen Lesern dabei helfen, es besser zu verstehen.
  5. 5

    Finde den richtigen Stil. Die Wahl des Sprachstils ist ein weiterer wichtiger Aspekt, wenn du einen guten Uni-Essay schreiben möchtest. Für die meisten Aufsätze solltest du eine professionelle Sprache wählen, die objektiv und informativ ist. Wenn du einen zu voreingenommenen Stil anwendest, um deine Forschungsergebnisse überzeugend darzustellen, wirst du nicht autoritär genug klingen. Wenn du Umgangssprache verwendest, wirst du leicht unprofessionell erscheinen. Falls du jedoch einen etwas persönlicheren Essay schreiben möchtest (Beispielsweise, wenn du deine Erinnerungen an etwas aufschreibst), wirst du einem eher informellen Stil anwenden.
    • Dein Sprachstil spiegelt deine Haltung gegenüber einem Thema wider. Ist dein Stil eher distanziert, amüsiert, leicht zynisch, misstrauisch oder eher leidenschaftlich? Ganz gleich, welchen Stil du wählst – er sollte immer dem Gegenstand bzw. dem Thema angemessen sein.
    • Wenn du beispielsweise einen Aufsatz über Stammzellenforschung schreibst, sollte dein Stil objektiv und distanziert sein. Wenn du einen Essay über Internet-Dating verfasst, kannst du eher einen lustigeren oder spielerischen Stil verwenden.

2

Formuliere deine These

  1. 1

    Recherchiere gründlich. Obwohl es manchmal Spaß machen kann, sofort mit dem Schreiben zu beginnen ohne genau zu wissen, worauf der Essay hinausläuft, ist es doch am besten, wenn du zuerst ausgiebig recherchierst. Nur so kannst du eine solide Grundlage für deine Argumente schaffen. Besorge die dir Texte, die du brauchst und mache dir Notizen. Lies dir diese so lange durch, bis du das Gefühl hast, genügend Informationen zu dem Thema zu haben und einen Essay darüber schreiben bzw. deinen Standpunkt formulieren kannst.
    • Achte darauf, nur glaubwürdige Quellen zu zitieren. Diese sollten von anerkannten Fachleuten stammen und nicht von einer kurzen Recherche bei Wikipedia.
    • Mache dir so viele Notizen, bis du dich gut mit dem Thema auskennst.
    • Informiere dich über die Formatierungsregeln für Quellenzitate, so dass du diese in deinem Essay anwenden kannst.
  2. 2

    Sei dir bewusst, worauf es bei einer gute These ankommt. Wenn du mit deiner Recherche fertig bist, musst du eine These formulieren. Darin wird das Hauptargument oder die Meinung ausgedrückt, die du in deinem Essay vertreten möchtest. Obwohl du zunächst einige grundlegende Ideen skizieren kannst, solltest du nicht mit dem Essay beginnen, bevor du nicht eine Vorstellung von deiner These hast. Ein Beispiel für eine solche These wäre: „New York ist als Stadt lebenswerter als San Francisco, da es vielfältiger ist, mehr Möglichkeiten bietet und schöneres Wetter herrscht.“ Hier sind die Merkmale einer gut formulierten These:
    • Klarheit
    • Präzision
    • Streitbarkeit
    • Belegbarkeit
    • Genauigkeit
    • Verwendung der 3. Person
  3. 3

    Schreibe deine These. Formuliere die These so, dass dein Standpunkt klar und präzise ausgedrückt wird. Dabei ist wichtig, dass die These auch zu belegen ist. Du könntest beispielsweise keine These über die Existenz von Einhörnern schreiben, da du dies nicht beweisen kannst. Du kannst ebenfalls keine These über die gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens schreiben, da dies unbestritten ist. Suche dir stattdessen einen interessanten und relevanten Diskussionspunkt aus deinem Themenbereich, sowie zwei bis drei spezifische Argumente, die deinen Standpunkt untermauern, aus. Hier sind einige Beispiele für verschiedene Arten von Thesen:
    • Eine These für einen analytischen Essay: „Die drei Hauptmotive in „The Great Gatsby“ sind Einsamkeit, die Korruption des Reichtums und der Verlust der großen Liebe.“
    • Eine These für einen argumentativen Essay: „Der Abiturdurchschnitt sollte nicht über die Zulassung an eine Universität entscheiden, da er die Intelligenz nicht akkurat misst und darüber hinaus sozioökonomisch behaftet ist.“
    • Eine These für einen erläuternden Essay: „Die meisten Schülerinnen und Schüler verbringen ihre Zeit damit, Hausaufgaben, Freunde und außerschulische Aktivitäten miteinander in Einklang zu bringen.“
  4. 4

    Erstelle eine Gliederung. Sobald du eine These hast, solltest du an der Gliederung arbeiten, die als Orientierung für den Rest des Aufsatzes dient. Somit weißt du, was in welchen Absatz gehört. Das hilft auch, deine Gedanken so zu ordnen, dass die Argumentation logischer wird und du vermeidest, beim Schreiben den Überblick zu verlieren. Die Gliederung sollte die Einleitung, den Hauptteil und das Fazit beinhalten. Wichtig ist es, so viele Quellen wie möglich als Beweise für deine Argumentation anzuführen. Hier ist ein Beispiel für eine Gliederung eines Aufsatzes mit folgender Aussage: „New York ist aufgrund seiner Sehenswürdigkeiten, dem Wetter und dem Arbeitsmarkt bestens für junge Berufstätige geeignet.“:
    • Einleitung: 1. Aufhänger, 2. Drei wichtige Aussagen 3. These
    • Hauptteil Absatz 1: Sehenswürdigkeiten: 1. Restaurants, 2. Clubs und Bars, 3. Museen
    • Hauptteil Absatz 2: Wetter: 1. Schöner Winter, 2. Angenehmer Frühling, 3. Erfrischender Regen
    • Hauptteil Absatz 3: Arbeitsmarkt: 1. Möglichkeiten in den Bereichen Finanzen und Wirtschaft, 2. Möglichkeiten im Bereich Kunst und Kultur, 3. Networking-Möglichkeiten
    • Fazit: 1. Komme wieder auf den Aufhänger zurück, 2. Nenne nochmals die wichtigsten Punkte, 3. Nenne die These

3

Schreibe die Einleitung

  1. 1

    Wecke das Interesse deiner Leser mit einem Aufhänger. Die Einleitung besteht aus drei Teilen: dem Aufhänger, die wichtigsten Aussagen und deine These. Mit dem Aufhänger gewinnst du die Aufmerksamkeit der Leser und überzeugst sie, den Rest deines Essays zu lesen. Der Aufhänger sollte sich auf dein Hauptargument beziehen und interessant für deine Leser sein, so dass sie weiterlesen. Hier sind einige Beispiele für solche Aufhänger:
    • Die rhetorische Frage. Eine Frage hilft dabei, den Leser in die Debatte einzubeziehen und zum Nachdenken anzuregen. Beispielsweise könnte ein Aufsatz, der sich für die gleichgeschlechtliche Ehe ausspricht, mit der Frage beginnen: „Sollte nicht jedem erlaubt sein, die Person zu heiraten, die man liebt?“
    • Eine schockierende Aussage oder Statistik. Mit einer schockierenden Aussage oder Statistik, die relevant für deinen Themenbereich sind, kannst du ebenfalls die Aufmerksamkeit der Leser gewinnen. Wenn du beispielsweise einen Aufsatz über Depressionen unter Universitätsstudenten schreibst, kannst du mit einer (erforschten und nachweisbaren) Aussage beginnen, wie „Über 10% der aktuellen Universitätsstudenten leiden unter Depressionen.“
    • Eine Anekdote. Beginne deinen Essay mit einer kurzen Anekdote, die für das Thema relevant ist. Richtig formuliert kann dies ebenfalls das Interesse deiner Leser wecken. Wenn du zum Beispiel über die Schwierigkeiten alleinerziehender Mütter schreibst, könntest du mit folgendem Satz beginnen: „Jane kämpfte darum über die Runden zu kommen, während sie sich um ihren Sohn Jason kümmerte.“
  2. 2

    Nenne deine wichtigsten Aussagen. Sobald du mit einer starken Behauptung die Aufmerksamkeit deiner Leser gewonnen hast, solltest du jeden deiner Hauptpunkte in 1-2 Sätzen erklären. So wissen deine Leser, was sie erwartet. Beispiel: Wenn du einen Essay mit der folgenden These schreibst: „Die drei Hauptmotive in „The Great Gatsby“ sind Einsamkeit, die Korruption des Reichtums und der Verlust der großen Liebe.“ solltest du in einem Satz die Einsamkeit erläutern, im nächsten die Korruption des Reichtums und in einem weiteren den Verlust der großen Liebe.

  3. 3

    Formuliere deine These. Sobald du die Leser interessiert und die wichtigsten Punkte vorgestellt hast, solltest du deine These formulieren. Meistens gibt man diese im letzten Satz der Einleitung an. Es ist aber auch möglich, die These schon zu Beginn der Einleitung zu nennen. Die Einleitung und die These spiegeln die Ausrichtung deines Essays wider, so dass der Leser ungefähr eine Ahnung davon hat, was ihn im folgenden Text erwartet. Zur Erinnerung: eine gute Einleitung für einen Uni-Essay sollte folgendes beinhalten:
    • Einen Aufhänger, um die Aufmerksamkeit der Leser zu gewinnen
    • Eine kurze Darstellung der wichtigsten Punkte, die im Hauptteil des Essays genauer erläutert werden
    • Die Formulierung der These

4

Die nächsten Schritte

  1. 1

    Schreibe 3-5 Absätze für den Hauptteil. Sobald du deine These gefunden und die Einleitung geschrieben hast, hast du den schwierigsten Teil des Essays hinter dir. Jetzt musst du dich den weiteren Texteilen widmen, in denen du deine Hautpunkte erläuterst, welche deine These unterstützen. Diese Erläuterungen dienen dazu, die Leser von deinem Standpunkt zu überzeugen. Je nachdem, wie umfangreich der Essay ist, solltest du 3 bis 5 Absätze schreiben. Jeder Absatz sollte die folgenden Informationen beinhalten:
    • Ein Einleitungssatz, der den Inhalt des jeweiligen Paragraphen zusammenfasst.
    • Unterstützende Informationen, Beweise, Fakten oder Statistiken, die das Hauptargument stützen
    • Ein abschließender Satz, der die Gedanken des Absatzes zusammenfasst und zum nächsten Absatz überleitet
  2. 2

    Schreibe das Fazit. Sobald du mit deiner Einleitung und den drei Absätzen fertig bist, solltest du ein Fazit schreiben. Hier fasst du deine wichtigsten Gedanken zusammen, die du in dem Aufsatz vorgestellt und erläutert hast. Das Fazit übernimmt die folgenden Funktionen:
    • Deine These nochmals nennen.
    • Die Leser an die Hauptgedanken erinnern.
    • Auf die Statistik, die Anekdote oder die Fakten vom Anfang hinweisen. (optional)
    • Den Leser zur Reflexion und zum Nachdenken inspirieren
  3. 3

    Denke daran, alles in der 3. Person zu formulieren. Sofern nichts anderes vorgegeben wurde, solltest du alles in der 3. Person schreiben, um professionell und objektiv zu wirken. Wenn du Formulierungen wie: „Ich glaube...“ oder „Ich denke, dass....“ verwendest, wirken deine Argumente schwach oder sogar substanzlos. Statt zu schreiben: „Ich denke, Abtreibung sollte in Deutschland weiterhin legal bleiben.“ solltest du formulieren „Abtreibung sollte in Deutschland weiterhin legal bleiben“. Das klingt viel kraftvoller und objektiver.
    • Du solltest die Verwendung der 1. und 2. Person vermeiden. Sage nicht „Sie“, sondern „man“ bzw. „er oder sie“. Statt zu sagen „Ihr solltet 3-5 Stunden pro Woche lernen, wenn Ihr Eure Uni erfolgreich abschließen möchtet.“ solltest du lieber schreiben: „Universitätsstudenten sollten 3-5 Stunden pro Woche lernen, um ihr Studium erfolgreich abzuschließen.“.
  4. 4

    Überarbeite deinen Text. Sobald du eine Rohfassung geschrieben hast, solltest du zum Anfang zurückgehen und den Text auf eventuelle Lücken und logische Fehler, sowie schwache Argumente überprüfen. Es kann auch passieren, dass du einige Wiederholungen und irrelevante Informationen im Text entdeckst oder deine These noch einmal überarbeiten möchtest. Das ist ganz normal.
    • Wenn du das Gefühl hast, dass der Essay fertig und schlüssig ist, kannst du ihn auf Rechtschreibung und Grammatik Korrektur lesen.

Tipps

  • Wenn du einen wirklich guten Essay schreiben möchtest, solltest du sehr sorgfältig daran arbeiten. Um die beste Note zu erzielen, musst du deine Arbeitsschritte planen und mehrere Rohfassungen anfertigen. Schreibe deine Gedanken in logischer Reihenfolge auf. Denke daran, dass das Hauptziel deines Essays darin besteht, die Aufmerksamkeit der Leser zu gewinnen. Das letzte Wort sollte daher deiner Leserschaft überlassen bleiben.

Touchscreen Technologies

von Susanne Keck

1. Einführung

Touchscreens befinden sich heutzutage beinah in allen Lebensbereichen. Durch ihre intuitive Bedienung erleichtern sie gerade dem unerfahrenen Benutzer das leichte Bedienen von technischen Geräten in der Alltagswelt. Sie begegnen uns häufig an Messeständen, an welchen zahlreiche Informationssysteme Auskunft über die vorgestellten Produkte geben, aber auch Ticket- , Bank- oder Geldautomaten arbeiten häufig mit Hilfe von Touchscreen Technologien. Andere Anwendungsgebiete sind mitunter aber auch die Industrie, in der Touchscreens zum Beispiel zur Steuerung von Maschinen Verwendung finden oder im Bereich der Spieleindustrie, bei welcher sie für Spielautomaten oder Arcade Games eingesetzt werden. Nicht zuletzt finden wir Touchscreen Technologien aber auch in eigenen Geräten, wie zum Beispiel PDAs oder Handys. Diese Liste an Einsatzbereichen des Touchscreens ließe sich beliebig erweitern. Tatsache ist, dass uns Touchscreens ständig im Alltag begegnen, wir sie aber häufig nur unbewusst wahrnehmen und dennoch gerne verwenden und ihre Bedienung meist als angenehm empfinden.

Allgemein versteht man unter einem Touchscreen, auch Tastschirm oder Sensorbildschirm genannt, eine auf dem Bildschirm angebrachte berührungssensitive Schicht, welche auf Kontakt des Benutzers mit seinem Finger oder einem je nach verwendeter Technologie geeigneten Zeigegriffel reagiert. [vgl. 10]

Der Touchscreen ist ein Eingabegerät mit direkter Wirkung, das heißt die Eingabe erfolgt direkt auf dem angezeigten Raum, nicht abseits der Anzeige, wie dies beispielsweise bei Maus oder Tastatur der Fall wäre. Zudem erfolgt die Positionierung beim Touchscreen absolut, das heißt sie ist nicht abhängig von der vorhergehenden Position. Folglich bieten Touchscreens eine äußerst intuitive Bedienung, da der Bildschirm zugleich als Benutzeroberfläche dient und nicht der Umweg über externe Eingabegeräte gewählt werden muss. Damit eignen sich Touchscreens besonders für Dialogsysteme in der Alltagswelt, wie zum Beispiel für Bankkunden oder Benutzer verschiedener Informationsterminals. [vgl. 3, 5]

2. Touchscreen Technologien

Insgesamt gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Touchscreen Technologien. Im Folgenden sollen die wichtigsten Technologien erläutert werden, ihre Vor- und Nachteile diskutiert werden, sowie verwendete Einsatzgebiete für die jeweiligen Systeme genannt werden.

2.1. Analog resistive Technologie

Resistive Touchscreens bestehen aus zwei sich gegenüberliegenden, transparenten, leitfähigen ITO-Schichten (Indiumzinnoxid), welche durch zahlreiche isolierte Abstandshalter, so genannte „Spacer-Dots“ voneinander getrennt sind. Die innere ITO-Schicht befindet sich auf einem festen Glasbildschirm, die äußere Schicht wird von einer flexiblen, kratzfesten Kunststofffolie geschützt. Mittels eines Steuergerätes wird an den leitenden Schichten Spannung angelegt, so dass auf der inneren Schicht ein Spannungsgradient in X-Richtung erzeugt wird, auf der äußeren Schicht ein Spannungsgradient in Y-Richtung. Sobald der Bildschirm berührt wird, wird die obere Schicht auf die darunter liegende gedrückt, somit ein elektrischer Kontakt hergestellt und damit die Spannung an dieser Stelle verändert. Der so genannte Controller berechnet anschließend entsprechend der anliegenden Spannung die X-Y-Koordinate des berührten Punktes. [vgl. 1, 6, 9]

Vorteil der resistiven Technologie ist vor allem, dass eine Bedienung nicht wie bei anderen Technologien nur mittels der Finger möglich ist, sondern es können auch andere Zeigegeräte wie Kunststoffstifte, Kugelschreibere oder ähnliches verwendet werden. Zudem sind Touchscreens dieser Art relativ preiswert und bieten dennoch eine enorme Präzision durch die hohe Touchauflösung. Des weiteren ist das System durch die schützende Kunststofffolie relativ unempfindlich gegen Schmutz und sogar eine Anwendung in Feuchträumen ist hier möglich. Die Nachteile bestehen in der relativ geringen Lichtdurchlässigkeit von lediglich 70-80% und der Empfindlichkeit gegenüber mechanischen Beschädigungen oder verschiedenen Chemikalien. [vgl. 1, 2, 7, 9]

Anwendung findet diese Technologie vor allem in der Industrie, zum Beispiel zur Steuerung von Maschinen, sowie bei PDAs oder Handys mit Touchscreen. Weitere Anwendungsgebiete wären Informationsterminals wie sie beispielsweise auf Messeständen zu finden sind oder im Bereich der Automobilindustrie Navigationssysteme. Da resistive Touchscreens nicht nur vielseitig einsetzbar sind, sondern auch im Vergleich zu ihren Konkurrenten äußerst preisgünstig, stellen sie die am häufigsten verwendete Technologie dar. [vgl. 1, 9]

2.2. Kapazitive Technologie

Bei der kapazitiven Technologie wird auf ein Glassubstrat eine transparente Beschichtung aus leitfähigem Metall-Oxid aufgetragen. Die äußere Seite ist zusätzlich mit einer aufgeschmolzenen Glasschicht als Kratzschutz versehen. An jedem der vier Eckpunkte wird eine Rechteckspannung angelegt, womit ein gleichförmiges elektrisches Feld erzeugt wird, welches sich vergleichbar zu einem gewöhnlichen Kondensator verhält. Durch Berührung des Systems erzeugt der Benutzer über seinen Finger und Körper eine kapazitive Verbindung zur Erde. Dadurch entsteht ein geringer Ladungstransport, welcher in Form eines schwachen elektrischen Stroms an den Eckpunkten gemessen werden kann. Der Controller wertet anschließend die resultierenden Ströme aus und kann somit die exakten Koordinaten der Berührung bestimmen. [vgl. 1, 6, 9]

Vorteile der kapazitiven Technologie sind nicht nur die hohe Lebensdauer, welche aus dem kapazitiven Wirkungsprinzip resultiert, sondern auch die hohe Präzision und damit Zuverlässigkeit des Systems. Des weiteren bietet diese Technologie im Vergleich zur resistiven Technologie bessere optische Transparenz und ist zudem beständiger gegen vielerlei Arten von Schmutz, Flüssigkeiten oder Chemikalien. Zwar stellt diese Technologie eine der haltbarsten dar, dafür leider auch eine der teuersten. Ein zusätzlicher Nachteil zeigt sich darin, dass die Bedienung nur mit dem Finger oder mit Eingabestiften, die speziell für den kapazitiven Touchscreen entwickelt sein müssen, möglich ist. [vgl. 1, 2, 7, 9]

Bedingt durch die große Zuverlässigkeit dieser Technologie findet sie sich vor allem in öffentlich zugänglichen System, wie zum Beispiel Bankautomaten, aber auch Informationsterminals wieder. Aber auch an Kiosksystemen oder Spielautomaten findet die kapazitive Technologie gerne Verwendung. [vgl. 1, 9]

2.3. Surface Acoustic Wave Technologie (Oberflächenwellen-Technologie)

Die so genannte Oberflächenwellen-Technologie, auch Surface Acoustic Wave Technologie genannt, arbeitet lediglich mit einer klaren Glasscheibe ohne jegliche Art von Folien oder andere Beschichtungen der Oberfläche. Um jedoch den Schutz vor Beschädigungen durch den Benutzer oder andere Umwelteinflüsse zu erhöhen, findet man häufig die Verwendung eines davor angebrachten Sicherheitsglases. An zwei Seitenflächen des Glassubstrats sind Signalgeber montiert, welche sowohl horizontal als auch vertikal Ultraschallwellen aussenden. Die über die Benutzeroberfläche laufenden Wellen werden von der Oberfläche reflektiert und auf der gegenüberliegenden Seite von einem Sensor empfangen. Berührt der Benutzer den Bildschirm, wird ein Teil der Ultraschallwellen absorbiert und die Position der Berührung kann durch die Veränderung bestimmt werden. Diese Information wird anschließend an den Controller zur Weiterverarbeitung gesendet. [vgl. 1, 6, 9]

Ein großer Vorteil der Oberflächenwellen-Technologie ist ihre hohe optische Transparenz. Da keine zusätzlichen Beschichtungen angebracht werden müssen, liegt ihre Lichtdurchlässigkeit bei nahezu 100%. Zudem arbeitet diese Technologie mit einer äußerst hohen Präzision. Durch die Verwendung eines reinen Glassubstrats verfügt dieses System nicht zuletzt über eine sehr hohe Beständigkeit. Wiederum nachteilig wäre bei dieser Technologie allerdings, dass die Bedienung lediglich mit dem Finger oder zumindest einem anderen weichen Medium möglich ist. Die Anwendung in Feuchträumen wäre hier nicht möglich, da Wassertropfen die Ultraschallwellen absorbieren können und somit die Funktionsweise beeinflusst würde. Zwar ist das System relativ gut gegen Beschädigungen geschützt, eine vollständige Vandalismusfestigkeit bietet es dennoch nicht, da Flüssigkeiten oder andere Verunreinigungen wie zum Beispiel Kaugummi die Sensoren und damit das gesamte System stören können. Auch die negative Beeinflussung des Systems durch Ultraschallwellen aus der Umgebung wäre hier denkbar. [vgl. 1, 2, 3, 7, 9]

Durch ihre im Vergleich zu anderen Systemen dennoch gute Vandalismusfestigkeit und hohe Genauigkeit der Anwendung findet die Ultraschallwellen-Technologie vor allem Verwendung in Terminals von Kreditinstituten, zum einen an Geldautomaten, zum anderen aber auch an Automaten für Überweisungstätigkeiten. Auch Fahrkartenautomaten verwenden häufig die Ultraschallwellen-Technologie. Natürlich kann diese Art von Technologie aber auch für verschiedene Kiosk-Anwendungen eingesetzt werden. [vgl. 1, 9]

2.4. Infrarot-Technologie

Die Infrarot-Technologie funktioniert letztendlich mittels der Unterbrechung von Lichtstrahlen. Anstelle einer beschichteten Oberfläche, wie häufig bei anderen Technologien verwendet, umgibt lediglich ein Rahmen, auf dem die Sensoren angebracht sind, das Display. So befinden sich auf der einen Seite dieses Rahmens jeweils vertikal und horizontal Infrarotleuchtdioden (LEDs), auf den dazugehörigen gegenüberliegenden Seiten Fotosensoren, die das Licht erkennen. Durch die von den Leuchtdioden zu den Sensoren laufenden Lichtstrahlen entsteht somit ein Raster auf der Bildschirmoberfläche. Durch Berührung des Bildschirms wird der Lichtstrahl an dieser Stelle unterbrochen und so ein Signalabfall erzeugt, welcher durch die Fotosensoren registriert wird und somit den Berührungspunkt bestimmen lässt. [vgl. 1, 6]

Ein großer Vorteil der Infrarot-Technologie besteht darin, dass die Betätigung nicht nur mit anderen Gegenständen als dem Finger bedient werden kann, sogar spitze und harte Gegenstände können zur Bedienung ohne Probleme verwendet werden. Insgesamt ist hier durch die reine Glasscheibe ein höherer Schutz gegen mechanische oder chemische Beschädigungen und gleichzeitig eine besonders haltbare Oberfläche gegeben. Nachdem die Glasscheibe nicht Bestandteil der Sensorik ist, kann auch die Stärke des Glases frei gewählt werden. Auch hier liegt die Transparenz bei 100%, da es keinerlei dazwischenliegende Beschichtungen gibt. Ein Nachteil der Infrarot-Technologie ist darin zu sehen, dass sie im Vergleich zur Oberflächenwellen-Technologie eine deutlich geringere Touchauflösung besitzt und dadurch weniger präzise arbeitet. Sogar eine ungewollte Aktivierung ist hier möglich, da der Sensor bereits eine Berührung meldet, wenn sich der Finger noch knapp über dem Display befindet. Ein weiterer Nachteil ist, dass auch dieses System zu den teuren Technologien zählt. Zuletzt wäre noch darauf hinzuweisen, dass auch hier Störungen durch Infrarotstrahlung aus der Umgebung, beispielsweise Fernbedienungen anderer technischer Geräte, möglich ist. [vgl. 1, 2, 3]

Wegen der relativ schwachen Auflösung eignen sich Infrarot Touchscreens vor allem für großflächige Displays. Sie finden häufig Verwendung in militärischen Applikationen, werden aber auch bei Bankautomaten eingesetzt. Speziell für den Einsatz bei extremen Anforderungen an die Touchscreenoberfläche, wie dies zum Beispiel in der Medizintechnik oder im Maschinenbau der Fall ist, eignet es sich die Infrarot-Technologie zu verwenden, da hier ein hoher Schutz durch die reine Glasfläche gegeben ist. [vgl. 1]

2.5. Dispersive Signal Technologie

Diese Technologie stellt zu den bisherig genannten Technologien einen völlig neuen Ansatz dar, da sie sich grundlegend von allen anderen derzeit gebräuchlichen Technologien unterscheidet.

Bei der Dispersive Signal Technologie werden auf einem Glassubstrat Sensoren auf der Rückseite des Glasbildschirms angebracht, welche die Vibration aufgrund einer Berührung erkennen und messen. Anschließend wandeln die Sensoren die Vibration als mechanische Energie in elektrische Energie um. Diese Daten werden in der so genannten Dispersionsanalyse ausgewertet und somit jeder einzelne Berührungspunkt genau gemeldet. Nachdem durch die Berührung mit der Bildschirmoberfläche eine Vibration erzeugt wird, durch sich im Ruhezustand befindliche Gegenstände oder auch Kratzer auf dem Bildschirm allerdings nicht, da diese keine Vibrationsenergie erzeugen, können diese vom System ohne Probleme ignoriert werden. [vgl. 1, 10]

Dadurch zeigen sich bereits die Vorteile gegenüber anderen Technologien. Das System ist nicht nur belastungsfähiger und gegen sämtliche Arten von Beschädigungen resistent, sondern ermöglicht es auch unerwünschte Eingaben, wie beispielsweise durch Aufstützen der Handflächen, Abstellen eines Getränkes oder ähnliches, zu ignorieren. Zudem können folglich auch hier jegliche Arten von Zeigegeräten verwendet werden. Da das System aus reinem Glas ohne Metallschichten oder andere Arten von Beschichtungen besteht, bietet es dem Benutzer eine einzigartige optische Klarheit und hervorragende Lichtdurchlässigkeit. Des weiteren arbeitet diese Technologie äußerst präzise und unterscheidet sich von den anderen Technologien durch ihre sehr hohe Lebensdauer. Nachteil dieser Touchscreen Technologie ist allerdings, dass sie zur Zeit mit Abstand zu den teuersten Technologien auf dem Markt zählt. [vgl. 1, 10]

Bedingt dadurch, dass Kratzer oder andere Arten von Beschädigungen auf der Bildschirmoberfläche die Performance des Systems nicht beeinflussen, eignet sich die Dispersive Signal Technologie ideal gerade für Geräte mit unüberwachtem öffentlichen Zugang, aber auch für Anwendungen im Gaststättengewerbe oder der Spieleindustrie, da hier die Gefahr der Beschädigung in der Regel besonders hoch ist. [vgl. 1, 10]

3. Virtuelle Touchscreens

Neben den herkömmlichen Touchscreen-Technologien soll noch auf eine damit eng verwandtes Eingabegerät hingewiesen werden, den virtuellen Touchscreen. Hier wird senkrecht von oben auf die Arbeitsfläche die Projektion des Bildschirms geworfen, auf der letztendlich die Ein- und Ausgabe erfolgt. Direkt neben dem Projektor befindet sich eine Infrarotkamera, die das Bild des Projektionstisches und die darauf ablaufenden Aktionen festhält. [vgl. 4]

Der große Vorteil gegenüber allen anderen vorgestellten Technologien ist hier die absolute Vandalismusfestigkeit, da sich Kamera und Projektor örtlich getrennt von der eigentlichen Benutzereingabe befinden. [vgl. 4]

Virtuelle Touchscreens eignen sich gerade für große mobile Anwendungen, wie beispielsweise elektronische Tafeln, da Kamera und Projektor leichter transportabel sind, als ein großflächiger herkömmlicher Touchscreen. [vgl. 4]

4. Einsatzbereiche von Touchscreens

Gerade bedingt durch die Vielzahl an verschiedenen technischen Umsetzungen finden Touchscreens vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. An oberster Stelle wären hier Kiosk-Systeme in unterschiedlichen Ausführungen zu nennen. Darunter versteht man Systeme mit berührungsempfindlichem Bildschirm, die verwendet werden, um der Öffentlichkeit Informationen zu präsentieren oder automatisch funktionierende Auskunftsstellen zur Verfügung zu stellen. Zudem findet man sie häufig an Geldautomaten, Fahrkartenautomaten, aber auch im Bereich der Gastronomie. Ebenso werden Touchscreens gerne zur Steuerung von Maschinen in der Industrie oder im Bereich der Medizintechnik verwendet. Weitere Einsatzgebiete von Touchscreens sind Tablett-PCs, bei denen das Betriebssystem auf eine Stifteingabe ausgerichtet ist oder auch Handys und PDAs. Bei letzteren bietet der Touchscreen vor allem den Vorteil, dass keine zusätzliche Tastatur angehängt werden muss, die das mobile Gerät unnötig vergrößern und damit unhandlicher machen würde. Durch Verwendung eines Eingabestiftes kann hier die Eingabeposition präzisiert werden. [vgl. 1, 2, 9]

5. Abschluss

Insgesamt bleibt allen Touchscreen-Technologien gemeinsam, dass sie selbst bei sehr hoher Auflösung im Vergleich zu anderen Eingabegeräten nur über eine relativ grobe Positionierung verfügen, bedingt durch die Dicke der Finger. Höhere Präzision bieten dadurch stets jene Technologien, die auch andere Zeigegeräte wie Stifte zulassen, anstatt lediglich die grobe Fingerspitze. Da zudem das Ziehen von Elementen auf dem Touchscreen und insbesondere der Doppelklick in der Anwendung nur äußerst schwer zu realisieren ist, eignen sich Touchscreens nicht für derartige Anwendungen. Hier wird auch weiterhin die Maus das ideale Eingabegerät bleiben. Besonders geeignet ist der Touchscreen daher für großflächige Anwendungen, bei denen das schlichte Auswählen möglichst größerer Elemente im Vordergrund steht, da er gerade für unerfahrene Benutzer ein intuitiv bedienbares Eingabegerät darstellt. Welche von den eben beschriebenen Technologien man aber letztendlich verwendet, hängt von dem jeweiligen Einsatzgebiet ab und welche Anforderungen das System erfüllen muss. [vgl. 3]

Quellenverzeichnis

1. A.C.T. Kern GmbH (2006): "Touchscreen-Technologien verständlich erklärt", in:
http://www.actkern.info/index.php?id=63 (Stand: 01.02.07)

2. Dahm, Markus (2006): "Touchscreen", in:
Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion (S. 173-174)

3. Heinecke, Andreas M. (2004): "Zeigegeräte", in:
Mensch-Computer-Interaktion (S. 114-117)

4. Heinecke, Andreas M. (2004): "Virtueller Touchscreen", in:
Mensch-Computer-Interaktion (S. 121)

5. Henning, Peter A. (2003): "Lichtgriffel und Touchscreen", in:
Taschenbuch Multimedia (S. 222-223)

6. KWS Computersysteme GmbH (2007): "Touch Screen Systeme", in:
http://www.kws-computer.de/framesets/frame210.html (Stand: 01.02.07)

7. RUOSS-KISTLER AG (2006): "Touchscreen Lexikon", in:
http://www.ruoss-kistler.ch/frameload.htm?http://www.ruoss-kistler.ch/Handel/Hilfe/touchscreen_lexikon.htm (Stand: 01.02.07)

8. Toshiba Corporation (2006): "Touchscreen-Technologie", in:
http://ch.computers.toshiba-europe.com/cgi-bin/ToshibaCSG/download_whitepaper.jsp?LNG=8&service=CH&WHITEPAPER_ID=Touch_Screen (Stand: 01.02.07)

9. VISAM GmbH (2005): "Touchscreen Technik", in:
http://www.visam.de/04_service/touch.php (Stand: 01.02.07)

10. WIKIPEDIA (2007): "Touchscreen", in:
http://de.wikipedia.org/wiki/Touchscreen (Stand: 01.02.07)

One thought on “Verwendung Finden Beispiel Essay

Leave a comment

L'indirizzo email non verrà pubblicato. I campi obbligatori sono contrassegnati *